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ganz non seiner Körperstärkc und Entschlossenheit ab. Obgleich esihm an keiner von beiden fehlte, so hatte er doch einen Feind ge-funden, der ihm durchaus gewachsen war. Glücklicher Weise gelanges ihm bald, seinen Gegner zn entwaffnen, dessen Messer auf denFelsen zu ihren Füßen hin fiel. Von diesem Augenblick an entstandein wildes Ringen, welcher von beiden den Andern von der schwin-delnden Höhe in den n'ahen Abgrund des Wasserfalls hinabzustürzenvermöchte. Jeder Erfolg des Einen oder Andern brachte fic demRande näher, wo, wie Dnnean wohl einsah, die letzte Anstrengungüber den Sieg entscheiden mußte. Jeder der Ringenden bot alleseine Kräfte auf, und jeder neue Versuch brachte sie dem Rande desAbsturzes näher. Heyward fühlte den Griff des Andern an seinerKehle, und las in seinem wilden Lächeln die rachsüchtige Hoffnung,daß der Feind dem gleichen Schicksale entgegen gehe. Da fühlte er,wie sein Körver einer unwiderstehlichen Kraft zu unterliegen begann;und der junge Mann empfand die flüchtige Todesangst eines solchenAugenblicks in ihrer ganzen Furchtbarkeit. In dieser höchsten Ge-fahr fuhr plötzlich eine dunkle Hand und ein glänzendes Messerzwischen ihn und den Gegner. Der Indianer ließ los, als dasBlut in. vollen Strömen um die durchschnittenen Sehnen seinesHandgelenks floß. llneas' rettender Arm riß Duncan zurück,während sein entzücktes Auge noch auf den wilden, vsrzweiflnngs-vollen Zügen seines Feindes ruhte, der rettungslos ln den ver-nichtenden Abgrund stürzte.
„In's Versteck! in's Versteck!" schrie Hawk-eye, der so ebenseinen Gegner abgefertigt hatte; „in's Versteck, wenn euer Lebeneuch lieb ist! die Arbeit ist nur halb gethan!"
Der junge Mohikaner e.hob ein lautes Triumphgeschrei undglitt, von Duncan gefolgt, die Anhöhe hinan, von der fie znmKampfe hcrabgekommen waren, nach dem freundlichen Schutze derFelsen und Gesträuche zurück.