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den zerstreuten Treibholzstämmen Köpfe, die aber ebenso plötzlich,als sie sich gezeigt hatten, wieder verschwunden waren. Ein leisesRascheln richtete seine Aufmerksamkeit nach hinten, und seinen Kopfwendend, erblickte er llncas, der zn ihm herangckrocheu kam.Hawk-eye sprach mit ihm in delawarischer Sprache, worauf derjunge Häuptling mit besonderer Vorsicht und unerschütterlicher Kalt-blütigkeit seine Stellung eiuuahm. Für Heyward war dies einAugenblick fiebcrischer, ungeduldiger Erwartung: der Kundschafterhielt es aber für eine passende Gelegenheit, seinem jüngeren Kampf-genossen eine Vorlesung über den vorsichtigen Gebrauch des Fener-gewehrs zn halten.
„Unter allen Waffen," begann er, „ist die Büchse mit langemLauf, wenn sie gut gebohrt und von weichem Metall ist, in geschicktenHänden die gefährlichste, braucht aber einen starken Arm, ein scharfesAuge und viel Geschick beim Laden, um alle ihre Schönheiten zuzeigen. Die Büchsenmacher verstehen sich nur schlecht auf ihrHandwerk, wenn sic ihre Vogelflinteu und Carab—"
Er ward unterbrochen durch das leise, aber ausdrucksvolle„Hugh" des Uncas.
„Ich sehe sie, Junge, ich sehe sie-!" fuhr Hawk-eye fort; „siesammeln sich znm Angriff, sonst würden sie ihre braunen Rückenunter dem Treibholze halten. Nun, laßt sie nur," fuhr er fort,seinen Büchsenstein prüfend, „der Vordermann wenigstens läuftseinem Tod in die Arme, und wenn es Montealm selbst wäre!".
In diesem Augenblick wurden die Wälder von einem aber-maligen Geschrei erfüllt, und auf dieses Zeichen sprangen vier Wildeaus dem Verstecke des Treibholzes hervor. Heyward empfand einebrennende Begierde, ihnen entgegenzustürzen, so mächtig wirkte dieUngeduld des Augenblicks; aber er wurde durch das Beispiel derBesonnenheit von Seiten des Kundschafters und Uncas' zurück-gehalten. Als ihre Feinde über die schwarzen Felsen, die sie trenn-ten, in hohen Sprüngen, mit dem wildesten Geheul daherstürztew