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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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heran gewagt, und war auf diese Spitze zugeschwommen, von woaus sie im glücklichen Falle den ausersehenen Schlachtopfern zuLeibe konnten.

Kaum hatte Hawk-epe aufgehört zu sprechen, als sich vierMcnschenköpfc über ein Paar Stämmen Treibholz zeigten, die sichan diesen nackten Felsen angelegt und die Wilden wahrscheinlichans den Gedanken an die Ausführbarkeit des gefahrvollen Unter-nehmens gebracht hatten. Im nächsten Augenblick erschien nochein fünfter an dcni grünen Rande des Wasserfalls, ein wenig weitervon der Insel entfernt. Der Wilde kämpfte aus allen Kräften,die Sicherheitsspitze zu erreichen, und von den glänzenden Wellenbegünstigt, streckte er schon einen Arm nach seinen Gefährten aus,die ihn herbeiziehen wollten, als er, von der wirbelnden Strömungfortgeriffen, mit aufgehobenen Armen und starren Augen empor-zuschicßen schien und mit einem plötzliche» Sturze in den tiefen,gähnenden Abgrund, über dem er geschwebt, hinunterstürzte.' Eineinziger wilder Schrei der Verzweiflung erscholl aus dem Schlunde,»nd alles war wieder so still wie ein Grab.

Im ersten Drange des Edelmuths wollte Dnncan zur Rettungdes hülflosen Unglücklichen herbeieilen, fühlte sich aber durch deneisernen Griff des unbeweglichen Kundschafters fcstgehalten.WolltIhr uns einem gewissen Tode entgegenführen, und den Mingosverrathen, wo wir verborgen liegen?" fragte Hawk-epe ernst;'s ist uns eine Ladung Pulver erspart, und Munition wird unsjetzt so nöthig, als einem gewürgten Wilde der Athem! Schüttetfrisches Pulver auf die Zündpfanne eurer Pistolen der Nebelvom Wasserfall verdirbt gern den Schwefel, und haltet euch zumHandgemeng bereit, während ich fenre."

Mit diesen Worten fuhr er mit einem Finger in den Mundund that einen langen, schrillen Psiff, der von den Felsen ans, wodie Mohikaner Wache hielten, beant vortet wurde. Dnncan erblickte,als dieses Zeichen in der Luft erscholl, auf einen Augenblick über