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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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sie sich, so gut es ging, hinter Gestrüpp nnd Felsblecken, diezerstreut auf dem Platze umher lagen, Ueber ihnen erheb sich einkahler, runder Felsen, an dessen beiden Seiten das Wasser, wie schonerwähnt worden, seine lustigen Sprünge machte und dann in dieAbgründe stürzte. Als der Tag anbrach, beten die Gegenufernicht mehr nur verworrene Umrisse: man konnte in die Wälder sehenund unter dem Laubdach der dunkeln Fichten die einzelnen Gegen-stände unterscheiden.

Eine lange und ungeduldige Wache folgte, ohne daß ein Um-stand auf einen erneuten Angriff schließen ließ, nnd Duncan gabsich schon der Hoffnung hin, daß ihr Feuer verderblicher gewesensey, als sie vermulheten, und ihre Feinde wirklich zurückgetriebenhabe. Als er diese Meinung gegen seinen Nebenmann äußerte,schüttelte Hawk-eye ungläubig den Kopf.

Ihr kennet den Maqua nicht, wenn Ihr glaubt, daß er sichso leichten Kaufs ohne Skalp zurückschlagen lasse!" antwortete er.Wenn diesen Morgen auch nur einer dieser Teufel sein Ge-heul erhob, waren doch ihrer vierzig dabei, und sie kennen unsereZahl und unsere Lage zu wohl, um die Jagd sobald auszugeben.St! Seht nach dem Wasser dort oben, gerade wo es sich überden Felsen stürzt! Ich will kein Mensch sehn, wenn die satanischenWagehälse nicht bis zur Spitze herab schwimmen; und wenn esunser Unstern so haben will, so haben sie die Vorderseite der Inselbereits exreicht! St! ruhig, Freund! oder das Haar ist von euremSchädel weg, wie man ein Messer rückt!"

Heyward hob den Kopf aus seinem Versteck empor nnd er-schaute, was er mit Recht für ein Wunder von Geschick nnd Kühn-heit halten mußte. Der Fluß hatte die Ecke des weichen Felsenso weit abgespült, daß sein erster Absatz nicht so abschüssig undsenkrecht war, als es bei Wasserfällen gewöhnlich ist. Ohne einenandern Führer als die Strömung des Flusses, die nach der Spitzedes Eilandes ging, hatte sich ein Theil dieser rachesüchtigen Feinde