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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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als er wahrnahm, daß die Anstrengungen des Steuermanns anfge-hört hatten.

Ihr seyd am Fuße des Glenn," versetzte der Andere, mitlauter Stimme, ohne beim Brausen des Wasserfalls schlimme Folgenzu befürchten;das Nächste ist, festen Fußes auszusteigen, da-mit das Eanoe nicht anfstoße und ihr den schwierigen Weg, denwir gemacht haben, schneller hinabfahret, als ihr heraufgekommenseyd. Es ist ein hart Stück Arbeit, gegen die Strömung zu fahren,wenn der Fluß etwas angeschwellt ist, und fünfe stnd eine starke Zahl,wenn man sich in einem Kahn, mit Harz verstrichen, in solchen Strudelnund Wirbeln trocken halten will. Da, tretet alle aus den Felsen, undich will die Mohikaner mit dem Wildpret bringen. Leichter schläft stch'sohne Skalp, als wenn man mitten im lleberfluß Hunger leiden soll."

Froh befolgten seine Gefährten diese Weisung. Wie der letzteFuß den'Felsen berührte, wirbelte das Eanoe von seinem Standort;die hohe Gestalt des Kundschafters war einen Augenblick sichtbar,wie er über die Fluthen dahinglitt, ehe er in der undurchdringlichenFinsterniß, die über dem Bette des Flusses lag, verschwand. Ver-lassen von ihrem Führer, blieben die Reisenden einige Minuten inhülfloser Unwissenheit, indem sie zögerten, sich ans den durch-brochenen Felsen fortzubcwegen, damit nicht ein Fehltritt sie in eineder tiefen und schäumenden Höhlen stürze, in welche das Wasserauf allen Seiten hcranzubrausen schien. Bald waren sie jedochvon ihrer Ungewißheit befreit. Unterstützt von der Kunst der Ein-gebornen schoß das Eanoe zurück durch die Wirbel und lag wiederzur Seite des flachen Felsens, ehe sie glaubten, daß der Kundschaf-ter Zeit gehabt habe, bei seinen Freunden einzutrcffen.

Nun haben wir Bollwerk,, Besatzung und Proviant!" riefHeyward in munterer Laune,und können Montcalm und allenseinen Verbündeten die Spitze bieten. Jetzt, meine scharfsichtigeSchildwache, könnt Ihr etwas von euren Irokesen, wie Ihr sienennt, auf dem Lande drüben sehen?"