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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Seite
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in eurem Namen, a^s für eure Freunde, oder wir werden »ns, ohne-euch einen Dienst leisten zu können, nur selbst Schaden bringen!"

Redet!"

Das Erste ist, euch stiller zu verhalten, als die ruhenden Mälderhier, mag auch geschehen, was da will; das Zweite den Ort,wohin wir euch bringen, vor jedem Sterblichen geheim zu halten."

Ich will mein Aeußcrstes thun, um diese beiden Bedingungenerfüllt zn sehen."

So folgt mir: denn wir verlieren Augenblicke, die so kostbarsind, als dem verwundeten Wilden das Herzblut!" Heyward konntedurch den wachsenden Schatten der Nacht die ungeduldigen Geberdendes Kundschafters bemerken und folgte schnell seinen Tritten nachder Stelle hin, wo er den Rest der Reisegesellschaft gelassen hatte.Als sie bei den erwartungsvollen und ängstlichen Frauen eintrafen,machte er sie in kurzen Worten mit den Bedingungen ihres neuenFührers bekannt und fügte hinzu, wie sie jede Besorguiß verscheu-chen und sich zu augenblicklichen ernsten Anstrengungen enischließenmüßten. Obgleich seine beunruhigende Mittheilnng nicht ohne ge-heimen Schrecken ausgenommen ward, so gelang es doch seinem Ernstund seinen eindringlichen Vorstellungen, unterstützt vielleicht von derBeschaffenheit der Gefahr, ihre Nerven für eine unerwartete, un-gewöhnliche Prüfung zu stählen. Schweigend und ohne den geringstenVerzug ließen sie sich von den Pferden helfen und begaben sich eiligan den Rand des Wassers hinab, wo der Kundschafter mehr durchausdrucksvolle Geberden, als durch Worte den Rest der Gesellschaftversammelt hatte.

Was thun wir mit diesen stummen Geschöpfen?" murmelte derWeife, von welchem die ganze Leitung ihrer künftigen Bewegungenabzuhängen schien,eS wäre Zeitverlust, ihnen die Kehle abznschneidenund sie in den Fluß zu werfen; sie aber hier zu lassen, hieße denMingo's sagen, daß sie ihre Eigenthümer nicht weit davon zu suchenhaben."