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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Stammes sich beriethen, achteten nicht ans diese plötzliche, ernst-liche Aufforderung. Obgleich ihre Unterredung in leisem und vor-sichtigem Tone gehalten wurde, und nicht viel mehr als Geflüster war,konnte doch Heyward, welcher jetzt hinzntrat, leicht den ernstlichenNachdruck des jungen Kriegers von den bedächtlicheren Reden derAcltcren unterscheiden. Offenbar stritten sie über die Zweckmäßigkeiteiner Maßregel, welche das Wohl der Reisenden betraf. Von derDringlichkeit seines Gegenstandes bewältigt und ungeduldig über einenVerzug, der ihm mit so viel Gefahr verbunden schien, trat Hcywardnäher zu der düster» Gruppe heran, um sein Anerbieten in Betreffder Belohnung noch bestimmter auszndrückcn, als der Weiße, mitder Hand eine Bewegung machend, als gäbe er den bestrittenen Punktzu, sich abwandte und in einer Art Selbstgespräch in englischerSprache sagte:

Uncas hat Recht! Es wäre unmenschlich, so harmlose Geschöpfeihrem Schicksal zu überlassen, selbst wenn dadurch unser Zufluchtsortfür immer auf's Spiel gesetzt würde. Wenn Ihr diese zarten Blumenans der Gewalt der schlimmsten aller Schlangen retten wollt, Herr,so habt ihr keine Zeit zu verlieren, und müßt zu einem Entschlüssekommen!"

Wie könnt Ihr an einem solchen Wunsche zweifeln! habe ich michnicht bereits erboten"

Richtet euer Gebet an den Himmel, der kann uns alleinWeisheit geben, die Arglist der Teufel, die diese Wälder füllen, zuSchanden zu machen," unterbrach ihn ruhig der Kundschafter:aberverschont uns mit eucrn Geldanerbietungen, der Ihr vielleicht nichtso lange lebt, nm sie zu erfüllen, noch ich, um sie zu benützen.Diese Mohikaner und ich wollen thun, was Menkchengcdanken ersinnenkönnen, nm liebliche Blumen, welche nicht für die Wildniß geschaffensind, vor Schaden zu bewahren, und zwar ohne Hoffnung auf andereBelohnung, als solche, welche Gott immer rechtschaffenem Handelnzu Theil werden läßt. Zuerst müßt Ihr zweierlei versprechen, sowohl