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„Was sagst du, Renard?"
„4,e Subtil sagt, es ist gut."
Der Indianer heftete jetzt das Auge fest auf das offene GesichtHeyward's, als er aber seinem Blicke begegnete, wandte er sich schnellab, nahm, indem er sich bedächtlich zu Boden setzte, den Rest einessrühern Mahles aus der Tasche und begann zu essen, jedoch nichtohne langsam und vorsichtig um sich her zu blicken.
„So ist es recht," fuhr Heyward fort, „und Renard wirdmorgen neue Kraft des Leibes und der Augen haben, um den Wegzu finden;" er hielt inne, denn Laute wie das Knistern von dürrenReisern und das Rauschen von Blättern ließ sich aus den nahen Ge-büschen vernehmen. Plötzlich aber besann er sich und fuhr fort:„wir müssen anfbrechen, ehe die Sonne sich sehen läßt, sonst legt sichuns Montcalm in den Weg und schneidet uns von der Festung ab."
Magna ließ seine Hand vom Mund« zur Seite herabsinken und ob-gleich seine Augen auf den Boden geheftet waren, bog er dennoch denKopf seitwärts; seine Nasenlöcher erweiterten sich, und sogar seine Ohrenschienen aufrechter zu stehen, als gewöhnlich, indem sie ihm den Anscheineiner Bildsäule gaben, welche gespannte Aufmerksamkeit darstellen soll.
Heyward, welcher seinen Bewegungen mit wachsamem Augefolgte, zog nachläßig einen seiner Füße aus dem Bügel, währender mit der Hand über die Bärenhantdecke seiner Pistolcnhalftcr hin-glitt. Jede Bemühung, den Punkt zu entdecken, den der Läufer be-sonders ins Auge faßte, scheiterte an seinem zitternden Blick, derauf keinem besondern Gegenstand« auch nur einen Augenblick ruhteund sich doch auch nicht eigentlich zu bewegen schien. WährendJener noch unschlüssig war. stand le Subtil vorsichtig auf, jedochmit einer so langsamen und bedächtigen Bewegung, daß diese Verän-derung nicht das geringste Geräusch verursachte. Heyward fühlte, daßjetzt gehandelt werden mußte. Er warf sein Bein über den Sattel undstieg ab, entschlossen sich seines verrätherischen Begleiters zu bemäch-tigen, indem er sich auf seine Mannesstärke verließ. Um jedoch