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unnöthigcn Lärm zu verhüten, behielt er immer noch den Anschein derRuhe und Vertraulichkeit. „I,u lkonarä Kuiitil ißt nicht," sprach er,indem er sich des Namens bediente, welcher der Eitelkeit des Indianersam meisten zu schmeicheln schien. „Sein Korn ist nicht gut geröstet,es scheint zu trocken. Ich will sehen, vielleicht findet sich etwas untermeinem eigenen Vorrath, was ihm bester mundet."
Magna hielt die Reisetasche hin, um ihm zuvorzukommcn. Erlitt es selbst, daß ihre Hände sich berührten, ohne die geringste Auf-regung zu zeigen, oder die Stellung der Aufmerksamkeit zu verändern.Kann, fühlte er aber, daß Heyward's Finger sich leicht über seinen nackte»Arm hinbewcgten, so schlug er die Hand des jungen Mannes zurück,stieß, unter ihr wegspringend, einen durchdringenden Schrei aus undtauchte mit einem einzigen Sprung in das entgegengesetzte Dickicht.Im nächsten Augenblicke erschien die Gestalt Chingachgook's vor denGebüschen, der mit seiner Gesichtsbemalung wie ein Gespenst aus-sah, und glitt über den Pfad hin, um ihn eiligst zu verfolgen. EinenAugenblick später folgte Uncas' Ruf, und die Wälder wurden durcheinen plötzlichen Strahl erleuchtet, den ein scharfer Knall von desJägers Büchse begleitete.
Fünftes Kapitel.
-In einer solchen Nacht
Hüpft' Thisbe furchtsam nber'n Thau dahinUnd sah des Lenen Schatten vor den, Leuen.
Der Kaufmann von Venedig.
Die plötzliche Flucht seines Führers und das wilde Geschrei derVerfolger versetzten Heyward auf einige Augenblicke in ein unthätigesErstaunen. Bald aber bedachte er, wie wichtig es sey, sich des Flücht-lings zu versichern, stürzte auf die nahen Gebüsche und drang eiligvor, um sie bei der Jagd zu unterstützen. Er hatte aber noch keine