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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Auf dic Schurkerei eines Irokesen darf man mit Sicher-heit rechnen," sprach der Kundschafter, indem er instinktmäßig nachseiner Büchse griff.

Halt!" unterbrach ihn Heyward,es geht nicht wir müssenans etwas Anderes denken und doch, ich habe vielen Grund znglauben, daß der Schuft mich getäuscht h.ck." Der Jäger, welcherbereits seine Absicht, den Läufer lahm zu schießen, anfgegcben halte,sann einen Augenblick und machte dann ein Zeichen, das seine zweirothen Begleiter ihm sogleich zur Seite rief. Sie sprachen leise,aber lebhaft in delawarischer Sprache mit einander; aus den Ge-bärden des Weißen jedoch, der sich häufig gegen den Gipfel de»jungen Baumes richtete, ging deutlich hervor, daß er von ihrem ver-borgenen Feinde sprach. Seine Begleiter hatten seine Wünsche alsbaldverstanden, legten ihre Feuergewehre weg, wandten sich nach ent-gegengesetzten Seiten und vergruben sich mit so vorsichtigen Bewe-gungen in das Dickicht, daß ihre Tritte nicht gehört werden konnten.

Jetzt, geht zurück," sprach der Jäger wieder zu Hcyward,und haltet den Teufelsbalg mit Reden hin; die Mohikaner hierWollen ihn lebendig fangen, ohne ihm die Schminke zn verderben."

Nein," sprach Heyward stolz,ich will ihn selbst fassen."

Pah! was vermögetJhr zn Pferd gegen einen Indianer in denBüschen?"

Ich steige ab."

Glaubt Ihr, er werde, wenn er sieht, daß Ihr einen Fußaus dem Bügel habt, warten, bis auch der andere frei ist? Werjn den Wäldern mit den Eingebornen zu thun hat, muß indianischeKniffe brauchen, wenn er etwas ausrichten will. Geht denn, sprechtvertraulich mit dem Bösewicht, und thut, als ob Ihr ihn für euerntreuesten Freund auf Erden hieltet."

Heyward schickte sich an, diesen Rath zu befolgen, obgleich ihmdie Rolle, die er zu spielen hatte, nicht behagen wollte. Jndeßüberzeugte er sich jeden Augenblick mehr, daß er durch sein zu