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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
Entstehung
Seite
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Stellung wieder eingenommen hatte.Wenn wir allein wären undIhr wolltet das edle Roß der Willkühr der Wölfe überlassen, sokönnte ich euch selbst den Weg nach Edward in einer Stunde zeigen:denn weiter ist cs nicht non hier entfernt; aber mit den Frauen ineurem Gefolge ist es unmöglich."

Warum? Sic sind zwar ermüdet, aber für einen Ritt Vonein paar Meilen weiter noch kräftig genug."

Es ist eine offenbare Unmöglichkeit!" wiederholte der Kund-schafter,für die beste Büchse in den Kolonien möchte ich in Ge-sellschaft des Läufers nach Einbruch der Nacht keine Meile in diesenWäldern machen. Sic sind voll von lauernden Irokesen und euerZwitter-Mohawk weiß zu gut, wo er sie zu finden hat, als daß ichsein Gesellschafter werden möchte."

Seht Ihr die Sache so an?" sprach Heyward, indem er sichin dem Sattel vorneigte und seine Stimme fast zu einem Geflüstersinken ließ;ich gestehe, ich war auch nicht ohne Argwohn, obgleichich ihn wegen meiner Begleiterinnen zu verbergen suchte. Ebenweil ich Verdacht schöpfte, wollt' ich ihm nicht länger folgen, undließ ihn, wie Ihr seht, hinter mir her gehen."

Ich wußte, daß er ein Schelm ist, so bald ich ihn anblickte!"versetzte der Kundschafter, als Zeichen der Vorsicht einen Fingerauf die Nase legend.Der Dieb lehnt am Fuße des jungenBaums, den Ihr über den Büschen weg sehen könnt, sein rechtesBein steht in Einer Richtung mit der Rinde des Baums »nd(hier griff er nach seiner Büchse) ich kann ihn von meinem Stand-punkt aus zwischen dem Knöchel und dem Knie nehmen, daß ihm fürwenigstens einen Monat das Hernmstreichen in den Wäldern vergeht.Ginge ich zu ihm zurück, so würde der Schlaukopf etwas wittern,und wie ein erschrecktes Reh durch die Bäume entschlüpfen."

Das geht nicht. Er kann unschulkig seyn und ich liebe dieseHandlungsweise nicht. Und doch, wenn ich gewiß wüßte, daß errin Verräther"