t
l
»
Bode» sich von ihrem Blute röthete. Von den llfern des großenFlußes bis zu den Gestaden des Salzsees war keiner mehr, der esmit uns ausgenommen hätte. Dann folgten in einiger Entfernungdie Maquas. Wir sagten, das Land sollte unser sehn, von derStelle an, wo das Wasser nicht mehr stromaufwärts stießt, bis zueinem Flnße zwanzig Sonnen (Tagreisen) sommcrwärts. Das Land,das wir als Krieger eroberten, behaupteten wir als Männer. Wirtrieben die Maguas in die Wälder zu den Bären. Sie schmecktenblos das Salz ihrer Thränen und zogen keinen Fisch aus demgroßen See: wir warfen ihnen die Gräten zu."
„All das habe ich gehört und glaube es," sagte der Weiße,als er bemerkte, daß der Indianer inne hielt; „aber das war lange,bevor die Engländer in das Land kamen."
„Damals wuchs eine Fichte da, wo jetzt dieser Kastanienbaumsteht. Die ersten Blaßgesichter, welche zu uns kamen, sprachen keinEnglisch. Sie kamen in einem großen Canoe, als meine Väterdas Tomahawk mit den rothcn Männern um sie. her begrabenhatten. Da, Hawk-eye," fuhr er fort, indem er seine tiefe Be-wegung nur dadurch kund gab, daß er seine Stimme zu jenentiefen Kehltönen herabsinken ließ, die seine Sprache oft so mu-sikalisch machten; „da, Hawk-eye, waren wir ein Volk, und wir warenglücklich. Der Salzsee gab uns seine Fische, der Wald sein Wildund die Luft ihre Vögel. Wir nahmen Weiber, die uns Kindergebaren; wir beteten den großen Geist an und hielten die Maquasaußer dem Bereiche unsrer Triumphgesänge."
„Weißt du etwas von deiner eigenen Familie zu jener Zeit?"fragte der Weiße. „Du bist ein gerechter Mann für einen Indianer!und da du, wie ich vermuthe, ihre Eigenschaften geerbt hast, somüssen deine Väter brave Krieger und weise Männer beim Ver-saimnlnngsfeuer gewesen seyn."
„Mein Stamm ist der Ahnherr von Nationen, aber ich bin»»vermischt geblieben. Das Blut von Häuptlingen rollt in meinen