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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
Entstehung
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Da rastloser Unternehmungsgeist die Franzosen bei Verfolgungihrer Eroberungspläne selbst in die entfernten, fast unzugänglichenSchluchten des Alleghanygebirges führte, so läßt sich leicht denken,daß ihr zum Sprichwort gewordener Scharfsinn die natürlichen Vor-theile der so eben beschriebenen Landstrecke nicht übersehen konnte.Sie wurde auch wirklich der blutige Schauplatz, auf dem die mei-sten Schlachten um die Herrschaft in den Kolonien geschlagen wur-den. Forts wurden angelegt auf den verschiedenen Punkten, welchedie Heerstraßen beherrschten: wurden genommen und wieder genom-men, geschleift und wieder hergestellt, so wie ein Sieg über feind-liche Banner erfochten war. Während der Pflanzer sich von dengefährlichen Paffen in die sichereren Gränzen der älteren Niederlassun-gen zurückzog, sah man Heere, stärker als jene, die oft über dieThrone der Mutterländer entschieden, in diese Waldungen sich ver-graben, aus denen sic meist nur als Banden von Gerippen, vonSorgen abgcmagert und durch Niederlagen entmuthigt, wieder zumVorschein kamen.

Wenn auch die Künste des Friedens in diesen unglückliche»Gegenden unbekannt waren, so wimmelten doch seine Wälder vonMenschen; die lichten Punkte und Thäler ertönten von kriegerischerMusik, und das Echo ihrer Gebirge warf das Gelächter oder dasmuthwillige Geschrei manches ritterlichen, sorglosen Jünglings zu-rück, der in der vollen Kraft seines jungen Muthcs dahin eilte, umin die lange Nacht der Vergessenheit hinüber zu schlummern.

Auf diesem Schauplatze des Kampfes und des Blutvergießenstrugen sich die Begebnisse zu, welche wir zu schildern versuchen, undzwar im dritten Jahre des Kriegs, welchen England und Frankreichum den Besitz eines Landes führten, das Keinem auf die Dauer zuTheil werden sollte.

Die Unfähigkeit seiner Heerführer draußen und der unglücklicheMangel an Energie in seinen Beratungen im Innern hatte Groß-britannien von der Istolzen Höhe, auf die es die Talente und der