III. Recensionen.
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wäre durch diese Vertauschung der Sylbenmaaße derganze Gang und Charakter des Gedichts verfehltworden, wie (um nur Ein Beispiel anzuführen)eine Vergleichung der A a c h ar i a s ch c n und B ü r-di sehen Uebersetzung von Milton's verlohrnemParadiese beurkundet; an sich aber auch wäre dieArbeit des Uebcrsetzcrs in Hexametern für unsreSprache weniger verdienstlich gewesen. Durch dieBearbeitung des Jambus nämlich ist die poetischeSprache der Britten unstreitig mehr gebildet undyusgebildet worden, als (da sie keine Hexameter ha-ben) durch ihre oft eintönigen Reime; dessen sindShakespcar, Milton,, Pöring, Thomson,Akenside, Churchill, Coopchr, Grain-ger u. f. Zeugen, Der reimlose Jambus, rechtbearbeitet, giebt einer Abwechselung der Abschnitteund Cadenzen, einen Neichrhum der Wortfügungenund Redcbindung Raum, die der Hexameter kaumerlaubet- Schlotternde Hexameter haben wir in uns-rer Sprache gnug; der abwechselnde harmonischeJambus, mit welchem Kleist, Gleim, Klop-st ock, Lessing in seinem Nathan, Zacha-xiä in seinem Cortes, und nach ebnen neueredramatische Dichter den Gang unsrer Sprache ge-hoben und vielseitiger gemacht haben, ist zu Fort-bildung derselben ohnstreitig die geradere Straße.Armstrong behauptet unter den oben genanntenJambcndichtcrn bei seinen Landsleuten einen aner-kannten Rang; und der Deutsche hat dem Brittentrefflich nachgecifert. Daß nicht jede Schönheit undZierlichkeit deä Wort - und Sylbenbaues übertragenwerden konnte, ist durch sich verständlich;, zu rathenwäre es vielmehr jedem Uebcrseßer solcher Jambischen