IH. RetensioNen. gZZ
im Hauch hcrübergetragen. Die vier prächtigenLobgesange auf die Tonkunst, auf welchedie Britten stolz sind, Alexanders Fest vonDry den, Eon greve's Hymnus an dieHarmonie, Popels und Smarts Odenam Eacilienfest, machen den Anfang. Diedrei ersten waren ins Deutsche, einige mehrmals,übersetzt; in dieser Zusammenstellung geben sie ZurKritik nicht nur Anlaß, sondern fodctn zu ihr auf.Der Ucbersetzer hat sich indes dieser Kritik enthalten.Bei der ersten werden eS manche b, dauern, dass sichder deutsche Wortbau "ine und da etwas zu weitvon der Ursprache entferne, in der Handel fasticdcs Wort, jeden Einschnitt des Rhythmus durchseine Eomposiiion canonisirt hat; bei den andernWaken dem Ucbersetzer weniger die Hände gebunden.Hier also treten Timotheus, Orpheus,ANiphion, die Harmonie, selbst auf, undlassen in Worten und Gangen ihre melodischen Stim-men Horen. — Was folgt, ist Etwas überGray'L Schicksale und Charakter. Ohn-geachtet Gray's Briefe und die meisten seiner Ge-dichte, einige mehrmals, übersetzt sind, so wird mandoch dies kurze Etwas mit dem dariNN aus demLatein übertragenen Oden, sodann die bekannteiind beliebte Elegie aufdeN D o r fki rc h ho f,die beiden Pin da rischen Oden, nicht minderdie nachgebildete Nieder fahrt Odins und dieWalische Elegie gern lesen; der Ucbersetzerhat (wie cs auch Nicht anders seyn könnte), Gra y'SAusdruck simplisicirt; in Odins Niederfahrthatte er immer noch einige Ueberladungcn weglassen
HerdersW.Lii.u.Kunst. Xlll. Ee