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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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417
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HI. Recensionen.

jenseit dcs Meers die Dissenters sowohl alsdieSttei-lcr der herrschenden Kirche Nmherfcchtcn, fühlen wirDeutsche mit Freuden, daß wir Gottlob aus dieserEnge hinaus im Freieren sind, und bisweilen kaumbegreifen, wie man über solche Nußschalen so hitzig,so eigensinnig und verengt streiten könne. Nichtalso der Prediger unbedingt

Aber der Mensch, der edle Mensch, der Helledurchdringende Kopf, der unablässig thakige Mann,der wie ein Genius wirkende reine Charakterdcs Mannes, sie seyn Vorbild! Nicht etwa demGeistlichen nur: (denn wer wünschte nicht, wenn

er dies Leben liefet, Robertson auf einer andernStelle als aus der ec stand? ob ec gleich auch ausihr so zahlreiches Gute geleistet); sondern Jedem,der sich durch Meynunaen durchzuarbciten, seinedlebcrzengung frcy zu sagen, das rcinmcnschlicheGute wirksam zu befördern hat (und wer hatte diesnicht?) Ihm sey dieser arme Dissenter VorlM.Dem Lebcnsbeschrciber selbst, seinem Freunde, demDichter Dy er, ist offenbar Robertsons Charakterzu groß gewesen; er erliegt gleichsam unter den Ma-terialien , und hat Jenen nicht ganz zu der lichtenHöhe gehoben, auf welcher man ihn zu seben wün-schet. Man halte sich daher, wenn man dies LebcNliefet, vorzüglich an Robertson selbst, an die Lhat-sachen seines Lebens, an seine Plane, Entwürfe,Anschläge, Schriften, Bestrebungen, vor andern anseine Briefe. Sic sind mit so freiem Geist undbei Gelegenheit mit so feinem Salz geschrieben, daßman den Mann eben so lieb gewinnet, als man

Herders W. Lit,ii,Kunst. XIII, Dd