III. Recensionen.
seine Talente und seinen Charakter verehret. Pro-ben davon sind der ökonomische Brief, wie Robert-son einen Tag verwandte (S. 167.), und ein an«drer,, den Tod seiner Tochter betreffend (S. 235 .)Im ganzen Buche sehnt man sich, mehr aus-Robert-sons eignem Munde zu hören, ihn zu sehn, zusprechen, oft zu umarmen.
Ungemein schön würde esseyn, wenn der Ueber-setzcr dieses Lebens aus Robertsons eignen Schrif-ten, aus seinen Predigten (selbst seine Dorf-undsogenannte S ch e u n en p re d i g tc n haben herrlicheStellen), aus seinen Arcanis, den Historien undMysterien des Karfreitags, den Untersuchungen überdie Kirchenyeschichte u. f. die Stellen aushübe, indenen sich das große Herz, der Helle Verstand, derwarme Freiheitssinn , der glanzende Witz und Scharf-sinn des seltnen Mannes gleichsam entscheidend zei-get. Es müßte ein schöner zweiter Theil seinerEusebia werden.
Dycrs Elegie auf Robertsons Tod ist amEnde des Buchs wohlklingend übersetzt; überhauptfreuet man sich des unvermuthct-sansten Hinscheidensdes thatigen Mannes, nachdem seine Kräfte erschöpftwaren.