3 g 8 III. Necensivncn.
Unfern täglichen Dichter in unserm eigenen
Herzen,
Der uns erfreut und betrübt, der uns erniedrigtund hebt, —
Diesen Sohn der Statur zu bilden mit Weis-heit und Güte,
Sind uns, prosaischer Freund, Dichter vomHimmel gesandt.
* *
'(Langsam zu lesen.)
Immer vernünftig, liebe Herren,
Fein vernünftig laßt »ns bleiben.
Auch mit Narren wollen wir weise,
Immer weis' und besonnen reden.
Hat doch jeder nicht für andre,
Für sich selbst nur seine Vernunft.
Unter den Bildern benannt nach ihren Rah-men sind N. 3 . <). r 3 , r6. 17. 19. naiv undschön; N. 20. edel und groß. — Das schöne Redendlich, zu singen im Kreise der allzu-kühnen W e lt r c so r m a t 0 r c n.
10) Das unmenschliche Strebenzum Ziel der Menschheit ist vor anderneiner Composition werth. Man höre die ersten Stro-phen :
Solo.
Ihr strebet und ringer zum Ziele der Menschheit;
Doch selten aus Liebe fürs herrliche Ziel.
Ihr strebet und ringet aus Dünkel und Ehrsucht
Und tretet zu Boden —
Was neben euch in gleicher Würde stand.