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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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III. Rcccnsionen.

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von den übrigen Haushaltungsgeschaften befreit, sichmit dcr Nobel beschäftigte und ihr mitten unter derArbeit irgend ein Gedanke, eine Empfindung solebendig wurde, daß sie sdlche auszudrückcn wünschte.Dann nahni sic ein Blättchen Papier, dos ihr zurHund log und schrieb, oft nur mit Bleyfeder, nie-der , was sie im Ausdruck beinah schon vollendet ge-dacht hatte. Sie legte Papier und Feder sogleichbeiseite, wenn sie merkte, daß ihr dcr Ansdruckfehle. — Nut dem strengsten Ernst war sie dage-gen, daß man einem Fremden Einiges dieser Blat-ter zeige. „Ich fürchte, sagte sic, daß wenn einFr. mdcr diese Versuche sabe, man mich vielleichtfür ein literarisches Frauenzimmer hielte; ichwürde es dann schwer haben in Gesellschaften. Manwürde mich nach Dingen fragen, die ich nicht ver-siehe ; auch merke ich, daß inan sich gegen litera-risch-geglaubte Frauen öffentlich mehr erlaubt, alsgegen ein stilles alltägliches Weib. Man setzt jeneöfter in Verlegenheit, um zu sehen wie ihr Witzihnen heraushclfen wird: man behandelt sie beinahewie Männer. Wie cs mir dabei gehen würde,weißt du am besten." — Also aus dcr Hand dieserKescheid,neu Hausfrau zur Probe ein paar beschrie-bene Blättchen.

Friede, Geduld.

Friede, mein Lieber, Friede! Schon oft versöhnte

mein Kuß Dich

Mit den Menschen, die ach! Ruhe suchen —im Str eit.

Laß uns mir fröhlichem Sinn c.tragen wollen das

Unrecht,