Druckschrift 
Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
Seite
394
Einzelbild herunterladen
 

IN. Recensionen.

^9-t

federt Abwechselung, Handlung Ibrer Natur selbffnachist sic M elodrama; dieß schaffet sic in teilen,die Griechen belebten cs mit Gestalten. Unläugbaraber sind in dicscr Kantate rühr.ndschone Stell.nund Stropb.n. Dieß wäre dann dcr crstc Eingangzu dcm kleinen Denkmahl, das d>n Namen Ma-ria Mnioch j.dem Leser von r.inem Sinn werthmach.n muß. Es heißt:

6) „Zerstreute Blatter, beschriebenvon A. DU D. E. Mn i oc li, ged. Sc lim i dt.Angeschloffen ein paar Morre über das Leben derNerfasserin." — „Diese binteclassencn Proben,(lagt der Herausgeber,) von der stillen Gcistestha-tigkcit einer guten Frau, enthalten eine Darstellung,ein.n lebendigen Abdruck von einer wahrhaftweiblichen Seele in Empfindungen und Mey-m ngen über Gegenstände, die nicht außerhalb dcmKultur - und Geschäftskreise des WeibeS liegen. DieB.rfaff.rin hat nie Vcrmuthct, daß diese Blattervon fremd.n Augen würden gelesen werden. IhreUnhcilc über Bücher und Schriftsteller sind mitvoller Unbefangenheit aus dcm Herzen niedergcschrie-bcn und uus einem Kopf dcr mit dcm Herzen inunschuldiger Freundschaft lebte. So originell, dreistund kühn manches dieser Urtkeile scheinen mag, sowollen wir doch hoffen, daß dariun mehrere weib-liche Seelen das Bild ihrer eignen Gedanken undGefühle erkennen und begrüßen werden. — Sielas selten, (sagen die paar Worte über ibr Lcb.n)wenn sie allein war; am liebsten las sie ilncmMann vor, oder ließ sich von ihm verlesen. Abersic schrieb nur in einsamen Ctuntun, wenn sie.