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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
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HI. Recen fronen.

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relicfs von Barbaren zerstört sind, wie froh müssenwir dem Genius .der Kunst und desguten Geschmacks danken, daß er viele seinerHeiligthümcr unter die Erde rettete, und sie aufder zerbrechlichsten Materie, auf Vasen, unsterb-lich machte. Diese enthalten einen Schatz schönergriechischen Vorstellungen, deren viele gewiß den al-ten und den besten Meistern nachgebildet und unseine Schule griechischer Kunst und Denkart sind.Wenn Barbaren in Gräbern Schatze verbargen undandre Barbaren diese Schatze suchten: so verbargendie Griechen auch in ihren Grabkammern schöneWeisheit. Glücklich ist, wer sie darinn fand!glücklich, wer aus der Gefundenen lernet!

Es ist bekannt, welche Mühe sich der brittischeGesandte in Neapel, stiitter Hamilton seit vielenJahren um die griechischen Vasen gegeben, die inEampanien und sonst bei eröffucten Grabmählcrnhäufig gefunden werden. Er brachte deren eineMenge zusammen, ließ sie mit Farben stechen unddurch d' Hankar v ille prächtig beschreiben, ver-kaufte sie darauf ins Londncr Museum für 800c,Pfund Sterling. Da stehen sie nun, und das kost-bare d'Hankarvilluche Werk in vier Foliobanden istso Wenigen, die es brauchen konnten, zum Ge-brauch gekommen, als jene Vasen, die ins LondnerMuseum verkauft sind. Unter dem Schutz und Ge-wahrsam der brittischen Nation sind sie dort aufsneue begraben.

Durch einen deutschen Künstler ist die zweiteHamiltonische Sammlung griechischer Vasen gemein-