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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
Seite
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III. Recensionen.

der Gärten, ein Wänden, an Tischen und 'Theeti-sclicn treten griechische Verstellungen vor uns, undniemand sagt gern:das ist mir unverständlich,ssliiechisch." Vollends Jünglinge, die die Altenlesin, kennen die Kunstvorstcllungen der Alten garnicht entbehren. Ohne sie wird sich ihr Geschmacknie wobl befestigen; die Eomposition dergriechischen und römischen Schrift-steller wird ihnen ohne K.nntniß der Eomposikionihrer Künstler nie belle werden, wie solches der un-selige Fleiß und die unwissende Frechheit manchergelehrten Kritiker gnugsam bezeuget.

Nun sind die Kunstvorstellungen der Alten vonmancher Art, und alle sind sehr belehrend, Statüen,Gemmen, Münzen, Büsten, Gebäude; keine aberlehrreicher als Bas-ReliefS und Gcmahldc.In ihnen ist eigentliche Komposition: denn in

ihnen treten mehrere Figuren, eine ganze Fabeloder Geschichte in schöner Anordnung, oft mit einerschönen Umfassung tritt uns vor Augen. Hier bil-det sich der Geschmack am meisten: denn was ist

Geschmack? als die schnelle Umfassung des Meh-reren zu Einem mit der angenehmen Empfin-dung des Vollendeten, des Schönen. Hier lernenwir unsere Gedanken ordnen, den unnützen lieber,fluß hinwcgthun, das Entbehrliche absondcrn, undvöllig durchdacht das Prägnantste, das Meiste imschönsten und richtigsten Umriß geben. Oft stehethier cin ganzes Gedicht, ein philosophisches Buch inEiner Vorstellung da.

Da uns nun leider so wenig griechische Ge-mahlde übrig geblieben, und die prächtigsten Bas-