III. Recensivncn.
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Griechische Vasengemahlde. Mitarchäologischen und artisti-schen Erläuterungen der Ori-ginalkupfer. Herausgegeben vonC. A. Böttiger. Ersten Bandes,erstes Heft. Mit fünf Kupfern in Fo-lio , außer dem Titelkupfer. Weimar.' 79 ?-
Es ist ein zu enger Gesichtskreis, wenn wir dieheiligen Reste der griechischen Kunst nur Ulterlhums-forschcrn und eigentliche» Künstlern überlasten wollen;in unser» Tagen kann niemand, der Geschmack desSchönen hat oder haben will, derselben entbehren.Von allen Seiten drangen sich uns griechische Kunst-vorstellungen in Büchern in Zierrathcn, auf Ge-fäßen, bei Geschenken zum Schmuck, in Gcmahl-dcn, in Beschreibungen der Dichter, in Anspielun-gen fast jeden Vortrages zu, die wir verstehen müs-sen, wenn uns ihr Werth eiuleucht.n und uns nichtdie Schande drücken soll, sie als Barbaren zu be-sitzen oder zu betrachten. Fast keine Lcctur zur Bil-dung findet jetzt statt, die nicht diese Kcnntniste vor-anssetzt; eben so fodcrt sie der Umgang des feincrnLebens. In Verzierungen der Hauser , der Säulen,