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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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III. Recensionen.

Kunst des Horaz die Ihrige werden sollte? JedeOde des Römers ist eine fein cingeleete Arbeit; errühmt sich selbst des Verdienstes, seine k'eycr zumNachhall der griechischen Kamöne gemacht zu haben.Dies gilt vom Plan seiner Gesänge sowohl als vonihrer Junctiir in Bildern und Worten. DergleichenKranze konnte und wollte die arme Karschin nichtflechten. Statt lyrischer Griechen schwebten aus ih-rer Jugend ihr etwa Kirchenlieder im Ohr; dieseenthielten und gaben aber keine horaziscbenWeisen. Auch Ramlers Gcsangsart nabcrt sie sichdaher ani glücklichsten nicht; und wo sie den Horazselbst nachbildet, geschiehet es mit Auflösung seinesKunstwerks ganz in ihrer ei.men Art z. B. der un-nachahmliche Pindar, (S. 067. der alteren Samm-lung) und die Ode Liren lerknntnr. (S. 32 . dieserNachlese).

Eher nähert sie sich der zwanglosen GesangesartUtz, Kleist, Gleims u. s. Das schöne GesprächS. 276.

Du Wonne meiner jungen Lage

mehrere insonderheit moralische Züge in großen undkleinen Gedichten setzen uns in die patriarchalischeZeit unsrer Poesie, in die schöne Einfalt der ebengenannten drei Dichter zurück. Von Gleim vorandern scheint die Dichterin sich in ihrer kühnennervcnvollcn Sprache viel eigen gemacht zu haben.

Aber warum wollten wir einem ciaenthümlichenGenie nicht auch einen eignen Platz eincaumcn undes nicht lieber mit seinem als mit einem fccin-