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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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III. Recensionen.

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S. 3 o 6 . Und unter ihren frühesten Gedichten dasSchicksal S. 358 ., der Tag des Schreckens S. 362.,die göttliche Vorsehung S. 38 g. Es wird vielleichteine Zeit kommen, da man die erlesensten Stückebeider Sammlungen, die das reine Volk sge fühlder Dichterin über Gegenstände der Religion, derNatur und des menschlichen Lebens, mit starkenHerzcnstöncn besungen, werth halten wird, und dadiese Gefühle allezeit individuell bezeichnet sind:so bleibt schon mit ihnen der Dichterin Name undihre Sprache daurend.

Gerade diesem Gefühl entgegen stehen die blossenGegenstände der Pracht; Illuminationen, fürst-liche Einzüge, gnädigste Herablassungen u. f.Mas konnte die Naturdichterin hier singen, hier be-schreiben? Zehntausend Lichter, gedrängte Gassenvoll gaffender Augen, schallende Brücken, schmet-ternde Posthörner und dann eine Verbeugung, einEomplinunt, einen über allen Ausdruck herablassen-den, erhabenen Anstand? Alle neun und neun-zig Meisen waren zu beklagen, wenn sie, wie diearme Karschin, dies alles so oft und so reichlich undso unbelohnt, singen müssten. Und doch lag cs inder Sphäre der Lebensumstande und der Denkarteiner im niedrigsten Stande erzogenen Dichterin,daß sie sich von diesen Gegenständen bis an ihrenTodestag nicht trennen konnte. Friedrich derEinzige mag auch hier eine Ausnahme bleiben.Vom allgemeinen Enthusiasmus ergriffen sang ihmunsre E rin na die schönen Gesänge, die in derersten Sammlung S. 110. 120. 122. 167. und indieser Nachlese S. 7. ui. 40. 5 u. i2r. blühende