III. Rccensionen.
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will rin Lied machen, macht meistens nur ein Excr-citium, ein Formular. Luther sagt: „Wer solchs„mit Ernst glaubt, der kanns nicht lassen: er muß„fröhlich und mit Lust davon singen und sagen,„daß es andre auch hören und herzu kommen. Wer„aber nicht davon singen und sagen will, daß ist„ein Zeichen, daß ers nicht glaubet und nicht ins„neue fröhliche Testament, sondern unter das alte,„faule, unlnstige Testament gehöret." Das besteRecipe zu guten Liedern und das Einzige auf derWelt.
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Gedichte von Anna Louisa Kar-schin, geb. Dürbach. Nach derDichterin Tode nebst ihrem Lebenslaufherausgegcben von ihrer Tochter C. L.von Klenkc, geb. Karschin. Berlin.Zweite Aust, mit dem Bildniß der Dich-terin. 1797.
Man macht uns Deutschen nicht unbillig denVorwurf, daß wir das Gute, das unter uns auf-keimt, nicht genug schätzen, nicht genug ausmun-tern, und oft die ersten sind, cs zu verachten. Auch