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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
Seite
351
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Die Erhebung der Sprache,

Ihr gewählter Schall,

Bewegterer, edlerer Gang,

Darstellung, die innerste Kraft der DichtkunstHaben mein Maal errichtet.

Zweitens. Im großen Umfange der An-sichten und Empfindungen, der uns in diesen Ban-den vorliegt, mußte jeder Gegenstand seineFarbe, jeder Empfindung ihren Ton, jede Si-tuation ihre Haltung haben, wodurch dann natür-licher Weise kein Stück dem andern gleichwird. Demnach unterscheiden sich diese Oden nichtetwa nur, (wie man blöde wähnt,) nach den Le-benszeiten des Dichters, etwa als Jugend- und rei-fere Stücke: denn, obwohl allerdings ein Unter-schied dieser Art statt findet, so sehen wir dennochauch in den spatesten Jahren den Dichter nichtsweniger als altern. Die letzte Dde an die Freude.Sie (S. 296.) eine ähnliche an meinen Bru-der ( 286.) der Wein und das Wasser,an Gleim ( 274.) Neuer Genuß (264.)An die Nachkommen den Freunde (261.) Aus der Vorzeit ( 269.) DerEapwcin und der Johannisberger (225.) Die Wiederkehr ( 206.) Erinne-rungen ( 298.) alle diese, in spätern Jahrengeschriebenen Gesänge zeigen in der Seele des Dich-ters die Abcndröthe so schön, als die allerdings ra-schere Morgenröthc. Der tiefere Grund des Unter-schiedes der Dden liegt in ihren Gegenständenund in der Stimmung des Dichters.