III, Reccnsionen.
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Eigensinn und Parthcilichkeit: an Ungewohnhcit desObrs, glaubt er, könne es nicht liegen, weil erOhr und Zunge schon ganz zu diesen Gedichten ge-wöhnet und alles, auch musikalische Leben sonst inder Sprache fühlt — kurz! er wünscht sich diesesoder eines bessern belehrt, und warnt blos Nachah-mer , deren cs in Deutschland sogleich hundert Ar-ten giebt, auch für früheiligcr Nachstümpcrung die-ser Sylbcnmaaße, die bei ihnen vollends unerträg-lich werden müßten. Hier hat der Dichter seinerMaterie zugleich sein Svlbenmaaß eingebaucht, undjene mit diesem belebet; wie aber? wenn dies Si)l-benmaaß ein dürrer Leichnam wäre, oder elendnachj'chleppte.
Ein Theil dieser Oden ist schon bekannt undzum Tbeil abgedruckt gewesen — welche Kritik inden Veränderungen! mit welcher Jugend! mit wel-chem Geiste! hiezu wird nun wenigstens die elendeSammlung Klopstocks poet. und prost Schrif-ten einigcrmaaßen brauchlich; die sonst aber inallem Betracht falsch, fehlerhaft, und erbärmlichgeworden.
Wo Kl. die Alten nachahmt: mit welcher Ei-genheit, mit welchem Geiste! Man sehe die ersteOde des zweiten Buchs und mehrere in diesem Bu-che: insonderheit das große pindarische GebäudeWingolf; das nur indeß in seiner alt,n undgriechischen Gestalt doch noch mchr Jugend undNaturgeist zu athmen schien, als in seiner korrek-te rn Form. Das große Bild von Hebe, von derBer ecy n t h i a, aus Ka tu ll sind verloren ge-