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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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III. Recensioncn.

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die vierzeiligte Strophe: Kl. geht auch nicht dar-über: man sollte vermuthen, daß Alcäus u. a. auchseltner drüber gegangen seyn mögen, wo nicht eineandere Anordnung, Thcatermusik, olympische Musikden Numerus sehr hob, verlängerte und unterstützte.Sollte cs nun nicht in dieser cngern vierzcilig-tcn Bahn auch nur eine gewisse Anzahl Be-wegarten und Melodieen der Sylben geben, dieau S sc b li e ß e n d die schönsten seyn müßten! DerNec. sollte es fast vermuthen, denn wo er auch beiden neuen Klopstockischcn Sylbcnmaaßen die hartenKontraste sich zu mildern, die Töne simpler in ein-ander zu Verstößen, und das Ganze der Stropherunder zu machen versucht hat: ist immer mehr

oder minder ein schon bekannteres Sylbenmaaß un-vermerkt daraus geworden; wovon viele Proben ge-geben werden könnten, wenn es der Raum litte.Selbst unverändert scheinen von den neuen Sylbcn-maaßen doch eben die simpelsten, die schönsten:;. E. die Sommernacht, Braga, Thuis-kon, die Chöre, der Anklang des Bachs,Siona, u. s. w. sollte das nun nicht schon., dadiese den Griechischen sich eben dadurch auch nähern,ein Vorurthcil erwecken? Und wenn man denn nunvom vcrwickeltstcn neuen Sylbenmaaße z. E. voneiner Aga nippe und Phiala (S. 077) dennplötzlich zu einem rein griechischen Heinrich S.tLcr überkommt: istö nicht, als ob man aus einemallerdings erhabenen, aber zu künstlichen, dunkelnund ungeheuren gothischcn Gewölbe in einen freien,griechischen Tempel käme, und da in einer Melo-die , als in einem schönen regelmäßigen Saulcngan-ge wandelte? der Rcc. fühlt sich frei von allem