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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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111. Recen fronen.

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Tborheit zu denken, daß man hier für Kl. kriti-sirte: Man betrachtet blos Kl. Sylbenmaaße an

sieb, allgemein, und zum Gebrauch fürandere. Cur Mädchen kan» für sich selbst dasLispeln und das kleine Mal ihrer Wanne licbenß-werth machen; deswegen wird ab.r an sich und fürandre Rüpeln und Malzeichen kein Stück, keine Re-gel der Schönheit.

Den Ree. dünkt, daß in Sachen, wo es blosauf sinnliches Verhältnis ankommt, k.ine neue Er-findungen ins Unendliche möglich sind. GewisseFormen des Schönen müssen in der Sculptur wieProportionen in der Baukunst wieder kommen, oderdie Kunst wird wieder gordisch, d. st es werden daGlieder angcbraclrt, wo keine ferm dürfen, Gliederverwickelt, wo der Fortgang des Auges eine gelindeSuccefsion forderte: auf eiere oder die andere Weisterliegt das Ganze unter keinen Tbeilen. EinVersuch über die Sylbenmaaße, woselbige ohne A n w endn n g auf Spracheund Worte, bloS als Tanz, als Folgevon Tönen zu einer Melodie betrachtetwürden, dürfte vielleicht dasselbe zeigen. Aus Psiudar hat Kl. wenig nachoeabmt, weil ihm die Syl-benmaaße dieses Dichters nicht gefielen, der Rec.muß bekennen, daß er die Sylbenmaaße in P i n-dar und den Ehören meistens nicht verfichtS>in Ohr ist zu kurz, eine piadarifche Strophe zubehalten, folglich kann dasselbe auch nicht sinnlichurtbeilcn und das Ganze des Tanzes und der Me-lodie der Töne cmvfinden. Den Römern muß esebn so gegangen feyn, denn sic gingen nicht üb>r