III. Rccensioncn.
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sten lyrischen Sylbenmaasse. Llristoteles vergleichtdie Harmonie mit der olymvischcn Rennbahn , woje näher dem Ende, desto mehr arbeiten die Läufer,denn sic sehen das Ziel. In den schönstenTanzen, in den gefälligsten Spielen und Bewegun-gen scheint eben dies Runde und Endei lendenicht minder zu herrschen , wie in Epopee und Dra-ma — der Knote, der in der Mitte geflochten wird,wird nur immer im Verhältnis aufs Ganzegross oder klein geflochten, wird wieder vorbe-reitet, und stückweise aufgelöset, dass manzu Ende eilet, und dahin gedrungen wird, ohnedass man weiß, wie? der Ree. wäre äußerst begierig,sich die Zweifel gegen einige der neuen Sylbcnmaaßeentflössen zu lassen. Man nehme z. E. das melodi-sche Siona S. i-stö.
Tone mir, Harfe des, Palmenhaüis
Der Lieder Gespielin, die David sang
wie fließend! wie singend! — Aber nun gerath derBach mit eincmmal über Stein und Fels
Es erhebt s steigender sich 1 Sions Lied, s
Als des Bachs j welcher des Hufs j Stampfen cntscholl —
Wo scheint hier Fortfluß, allmahligc Entwickelung,und das prophetische Fortleitcn des Ohres zu bleiben?die Takte fallen aus einander, und scheinen mehrzusammen geschoben, als aus einander gearbeitet zuseyn.