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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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III. Reccnsionen.

zartest?» Wunsche kaum Vergleichung leidet, binEhoriambc Klopstocks und Ramlcrs scheintbei gleich vorgczeichnetem Maaßc gar nicht das glei-che Ding zu scyn, und man versuche nur zweiOden beider nach einander zu lesen. So Klop-stocks und KlcistS Hexameter, obgleich beidesehr wohlklingend sind: so Klops tock und die

No acht de, ob gleich in der letzten Ausgabe die-ser das Sylbenmaaß mit vieler Kunst zugerichtetworden. So Horaz und Eatull, Virgil undLucre; u. s. w. Alles wird blos Werkzeug derSeele, die eine gewisse Farbe der Komposition, eineStarke oder Schwache, Fluß oder Strom auch bisins Sylbenmaaß übertragt wir wünschen dieSache mehr untersucht, und tiefer charaktcrisirt.

Zweit ens sind aus dcin NordischenAufseher die freien Sy lbcn maaßc bekannt,in die Klopstock (nach dem Ausdruck der Liter. Br.)als in die Elemente des Woblklanges seine Zeilenaufgeloset hatte. Diese sind nunmebr wieder zusam-men geschoben; vierzeiligte Strophen aber ohne be-stimmtes Sylbenmaaß geworden, und wo Klopstockdie Ründc der vierzeiligcn Stropbe verletzt oder man-gelhaft fand , v c r a » d e r t. Sollte dies Zusammen-schiebcn und diese Veränderung nicht zeugen, daßdas Ohr nur eine gewisse Anzahl, einen Kreis,einen Tanz von Tönen fodcrt, über den es nichthinaus höret? und sollte auch in diesem Kreise, indiesem Tanze also nicht alles als das vollständigsteGanze behandelt werden tnüssen? Und nun hatdrittens Klopstock eine Menge neuer Sylben-maaße erfunden, die, wenn wir seiner Muse (S. 216.)