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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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III. Recenfionen.

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Nichts muß daher abscheulicher seyn, als allediese Stücke mit feister Hand fort lesen und feisterStimme nach Einem gegebnen anticken oder moder-nen Flötentone fort deklamircn wollen. Wie jener,der sich vor sein Stammbuch setzte, die Namenseiner Freunde, sämnitlich und sonders, Blatt fürBlatt, flugs und fort mit Gesundheiten zu ehren:so ohngefahc würde der handeln, der sich hinlagerte,um alle Klopst. Lieder nach der Reihe hinwegzusin-gcn, und so zu versuchen, ob sie auch viel Em-pfindung enthielten ? oder der allc Klopst. Oden nach derReihe in Einer Fassung vordeklamirte. Zu jederOde würde ohne Zweifel so eine eigne Bereitung siinselbst und des Kreises, in dem man liesct, gehören,als nun als die Lide eigne Art hat. Ein Gas-senhauer last sich natürlich auf allen Straßen singenund ein blos künstliches Phantasiestück zu aller Zeitmit Pomp und Anstand hcrtönen eine hölzerneMaschine kann überall hingestcllt werden , aber einNaturprodukt, eine Blume, eine Pflanze? mußauf ihrer Stelle wachsen, oder sie verdörrtt. Hier-über redet Leone S. 284.

Man siebet leicht, daß der Rec. wenig Lust ha-be , das bekannte Regelnlineal der .Ode hier anzulc-gen und zu versuchen, ob jedes Stück schönen Plan,schöne Ordnung und Unordnung rc. habe. So ferndiese Regeln mehr sind, d. i. so fern sie in derNatur des Einen Gegenstandes und derWeise, wie der Affcct handelt, liegen, wirdsie gewiß die begeisterte Einbildungskraft von selbstin ihr Werk wirken , weil dies ohne solche Gesetzenicht möglich wäre. Und so dünkt uns, könnte!»