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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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III. Ncccnsionen.

(er hat nur Eine derselben behalten) sind ganz andre,als die an Eidli: die Jugcndgcdichte wahrlich nichtdie härtere oder festere des dritten Buchs:das Gebet um Friedrich, oder die Mes-sias Lde wahrlich nicht die Elegie um ihn,und so gchts bis auf die kleinste Witterung etwader Scene, der Z e i t , der Umstande. DieSeele hat immer gewirkt, wie sie war, wie sie sichdamals fühlte. Der Duft erfüllt den Leser bis aufskleinste und der Reccnsent würde seiner Privatast-hetik Glück wünschen, wenn cr sich diese Melodie,diese Modulation jedes Stücks deutlicher machen undin Einem Worte dafür schreiben könnte. Welch eineherrliche Abenddämmerung geht zum Epempel durchdie Erscheinung des Thuiskon! Mit Sylben-maaß und Jdccnfolge und Bildern und Anfang undEnde gleichsam aus dcn letzten Sonnenstrahlen unddem staubenden Sicher und rausch.nden Wipfeln,wie heilig, feierlich und stille zusammcnqewebt! Ssähnlich die Sommernacht und die frühenGräber! So, nur tönender, der Bach und

Siona!-Braga, welch ein lebendig Ge-

mabldevon Wintermorgen, R.if, Mond und Schritt-schubtakt ! Der Rheinwein Teone wie-derum die todte Elari'sa man habe cbmden letzten Band diesis himnuischen Mädchens ge-schlossen , sehe sie im Sarge Eidli danebenKlopstocks Herz in der Brust, und es wirdder so eigne, sauste, schaud.rhafte Klang werden,

der dieß Stück durchweht-und welches hatte

in d e m Verstände nicht seinen eigene»

Geist?