III. Recensionen.
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verwandter denken, was er wolle: als Dichter musitdu ihm glauben. Und außer dem Gedicht sollte «snicht so viel Ungläubige an Ramlers Fried-rich geben können, als Ungläubige an Klop-stock s Jesus Christus?
Jndeß, da dieser Zwang sich doch immer un-vermerkt mehr ober minder äußern wird: so singt
Orpheus immer für Wald und Fels, und der Dich-ter für die am meisten, die kein System haben,die sich von allem, was in ihnen ist, entausternkönnen. Für die ist sodann jede Situation neu undganz: sie heben mit Augen des Sehers, und na-türlich so sahen sie seine Wunder.-
In solcher Sympathie nun wie acht und zartund schön charakterisirt sich beinahe jedwedes Klop-stockiiches Stück! Welch eigne Farbe und Tondes Ausdrucks ruhet auf jeglichem, die sich vonder ganzen Mensur, Haltung und Benu-tzung des Gegenstandes bis auf den kleinsten Zug,Lange und Kürze des Perioden, Wahl desS y l b en m a a ß e s, beinahe bis auf jeden Har-kern und leisern Buch stab, auf jedes Ound Arb! erstrecken. Dem Ree. dünkt, daß hierinndiese Gedichte so was Eigenes, Ursprüngli-ches und E i n g eg e i s t e te s haben, daß so wiedie Natur jedem Kraut, Gewächse und Thier seineGestalt, Sinn und Art gegeben, die individuel istund eigentlich nicht verglichen werden kann: soschwimmt auch ein andrer Duft und webt einandrer Geist der Art und Leidenschaft in jedemindividuellen Stück des Berf. Die Oden an Fanny