III. Reccnfioncn.
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„Schatz ihrer Seelen für uns legk, daß wir in den„Grund und Quelle ihrer Wort und Werk heben„kennen, was sie für Gedanken gehabt haben, wie„sich ihr Herz gestehet und geheilt.n hat in allerlei„Sachen, Fahr und Noth, gegen Gott und jedcr-„mann. Denn ein menschlich Herz ist wie ein„Schiff auf einem wilden Meer, welches die Sturm-winde von den vier Orten der Welt treiben. Hie„stoßet her Furcht und Sorge für zukünftigem Un-„fall, dort fahret Gramen her, und Traurigkeit„vom gegenwärtigem Uebel. Hie weht Hoffnung„und Vermessenheit von zukünftigem Glück; dort„blaket her Sicherheit und Fr.ude in gegenwärtigen„Gütern. Solche Sturmwinde aber lehren mit Ernst„rcd.n, und das Her; offnen, und den Grund her-„ausschüttcn. Denn wer in Furcht und Noch„steckt, redet viel anders von Unfall, denn der„in Freuden schwebet; und wer in Freuden„schwebt, redet und singt viel anders von Freude,„denn der in Furcht steckt. Es gehet nicht von„H.rzen, spricht man, wenn ein Trauriger lachen„oder Fröhlicher weinen soll: das ist, seines Hcr-„zcns Grund stehet nicht offen, und ist nicht heraus.„Was ist aber das meiste im Psalter, denn solch„ernstlich Reden in allerlei solchen Sturmwinden?„Wo findet man feiner Wort von Freuden, denn„die Lob- oder Dankpfalmcn haben? Da stehest„du allen Heiligen ins Herz, wie in schöne lustige„Gärten, ja wie in den Himmel! wie feine herr-liche , lustige Blumen darinn aufgehn, von allerlei„schönen, fröhlichen Gedanken gegen Gott und seine„Wohlthat. Wiederum, wo findest du tiefer, kläg-licher, jämmerlicher W.rt von Traurigkeit, denn„die Klagpsalmen haben? Da stehest du abermal