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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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III. Reccnfioncn.

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Schatz ihrer Seelen für uns legk, daß wir in denGrund und Quelle ihrer Wort und Werk hebenkennen, was sie für Gedanken gehabt haben, wiesich ihr Herz gestehet und geheilt.n hat in allerleiSachen, Fahr und Noth, gegen Gott und jedcr-mann. Denn ein menschlich Herz ist wie einSchiff auf einem wilden Meer, welches die Sturm-winde von den vier Orten der Welt treiben. Hiestoßet her Furcht und Sorge für zukünftigem Un-fall, dort fahret Gramen her, und Traurigkeitvom gegenwärtigem Uebel. Hie weht Hoffnungund Vermessenheit von zukünftigem Glück; dortblaket her Sicherheit und Fr.ude in gegenwärtigenGütern. Solche Sturmwinde aber lehren mit Ernstrcd.n, und das Her; offnen, und den Grund her-ausschüttcn. Denn wer in Furcht und Nochsteckt, redet viel anders von Unfall, denn derin Freuden schwebet; und wer in Freudenschwebt, redet und singt viel anders von Freude,denn der in Furcht steckt. Es gehet nicht vonH.rzen, spricht man, wenn ein Trauriger lachenoder Fröhlicher weinen soll: das ist, seines Hcr-zcns Grund stehet nicht offen, und ist nicht heraus.Was ist aber das meiste im Psalter, denn solchernstlich Reden in allerlei solchen Sturmwinden?Wo findet man feiner Wort von Freuden, denndie Lob- oder Dankpfalmcn haben? Da stehestdu allen Heiligen ins Herz, wie in schöne lustigeGärten, ja wie in den Himmel! wie feine herr-liche , lustige Blumen darinn aufgehn, von allerleischönen, fröhlichen Gedanken gegen Gott und seineWohlthat. Wiederum, wo findest du tiefer, kläg-licher, jämmerlicher W.rt von Traurigkeit, denndie Klagpsalmen haben? Da stehest du abermal