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III. Rccensionen.
des ewigen Scheidens vom leisesten Seufzer zur laut-sten Hoffnung hinauf, und wieder bis zur trübstenTbrane herunter treuer gesagt werden, als in derOde S. i«ö. an Fanny! Und gicbts ein schö-neres Bild gesellschaftlicher Natursreude und Früh-lingswonne mit allen Wallungen und Steigerungendes erregten Herzens als der Zürchersec! S.r r6. Und da dieser Naturgeist die ganze Fülledes Herzens und der Seele alle Stücke des Verf.durchgeht, und jedwedes so eigcnthümlich bezeichnet:welch ein Geschenk hat unsre Sprache, unsre Dicht-kunst, ja wir möchten sagen, die Menschheitunsers Vaterlandes an dieser einzigen SammlungOden!
Ein Mann vor 2 <io Jahren, der großer Geist,und wirkliches Genie war, hatte ein Lieblingsbuch,das er allen in der Welt vorzog. Es war eineSammlung Oden: wir nennen sie die PsalmenDavids, und der Mann hieß Luther— manhöre, was er über sie sagt, und uns dünkt, ecsage mehr, als der schön lateinische Lowth überseine drei Elasten dieser Oden. „Ich halt, daß kein„feiner Excmpelbuch oder Legenden der Heiligen aus„Erden kommen sey, denn der Psalter ist. Es ist„des Psalters edle Tugend und Art, daß andere,,Bücher wohl viel von Werken der Heiligen rum-„peln, aber gar wenig von ihren Worten sagen.„Da ist der Psalter ein Ausbund, daß er erzählt„der Heiligen Wort; zu dem nicht schlechte gemeine„Rede derselben, sondern die allerbesten, so sic mit„großem Ernst in der allertrcfflichsten Sachen geredet„haben — damit er also ihr Herz und gründlichen