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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
Seite
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ältere deutsche Dichter.

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Unendliche bin , und am Ende bleibt doch jedes Stückund muß bleiben, was cs ist Historie!Helden- und Staatsaktion zur Illusionmittlerer Zeiten! oder (wenige eigentliche PIa)!sund Oivertis-minsns ausgenommen'! ein völligesGroße habendes Er eigniß einer Welt-begebenheit, eines menschlichen Schick-st» l s.

Trauriger und wichtiger wird der Gedanke, daßauch dieser große Schöpfer von Geschichte und Welt-secle immer mehr veralte! daß da Worte und Sit-ten und Gattungen der Zeitalter, wie ein -herbstvon Blattern welken und absinkeu, wir schon jetztaus diesen großen Trümmern der Ritternatur soweit beraus sind, daß selbst Garrik, der Wicdcrer-wecker und Schutzengel auf seinem Grabe, so vielandern, auslassen, verstümmeln muß, und baldvielleicht, da sich alles so sehr verwischt und anderswohin neiget, auch sein Drama der lebendigen Vor-stellung ganz unfähig werden, und eine Trümmervon Kolossus, von Pyramide seyn wird, die Jederanstaunet und keiner begreift. Glücklich, daß ichnoch im Ablaufe der Zeit lebte, wo ich ihn begrei-fen konnte, und wo du, mein Freund, der du

dich bei diesem Lesen erkennest und fühlst, und denich vor seinem heiligen Bilde mehr als Einmal um-armet, wo du noch den süßen und deiner würdigenTraum haben kannst, sein Denkmahl aus unser»

H Dieser Freund war Goethe. Er schrieb, damalsam Götz von Berlichingen.