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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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Ik. Andenken an einige

zusammengeordnet, wo doch überall bei de» disparat-sten Sccnni Seele der Begebenheit athmet, woOerter, teilen, Umstände se.bst, möchte ich sagen,die heidnische Schicksals- und Stcrncnphi-loiophie, die durchweg herrschet, so zu diesemGanzen gehören, daß ich Nichts verändern, versetzen,aus andern Stücken hichcr oder hieraus in andreStücke bringen könnte. Und das wäre kein Dra-ma ? Shakespeare kein dramatischer Dichter? Derhundert Austritte einer Weltbcgebenheit mit demArm umfaßt, mit dem Blick ordnet, mit derEinen durchhauchenden, Alles belebenden Seele er-füllet, und nicht Aufmerksamkeit; Herz, alle Lei-denschaften , die ganze Seele von Anfang bis zuEnde sortrcißt wenn nicht mehr, so soll VaterAristoteles zeugen,die Größe des lebendigen Ge-schöpfs darf nur mit Einem Blick übersehen wer-den können" und hier Himmel! wie wirddas Ganze der Begebenheit mit tiefster Seele fort-gcfühlt und geendet! Eine Welt dramatischerGeschichte, so groß und tief wie die Natur; aberder Schöpfer giebt uns Auge und Gesichtspunkt, sogroß und tief zu sehen!

Zn Othello, dem Mohren, welche Welt!welch ein Ganzes! lebendige Geschichte derEntstehung, Fortgangs, Ausbruchs,traurigen Endes der Leidenschaft die-ses Edlen Unglückseligen! und in welcherFülle, und Zusammcnlauf der Räder zu EinemWerke! Wie dieser Zago, der Teufel in Menschengestalt, die Welt ansehn, und mit allen, die umi^ihn sind, spielen! und wie nun die Gruppe ein