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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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ältcrc deutsche Dichter.

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fremde waren , als sies jetzt bei den meisten Stückenganz sind das sind sie. Racine spricht dieSprache der Empfindung allerdings nach diesemEinen zugcgebNeN UeberciNkeMmnisse ist nichts überihn; aber außer dem auch wüßte ich nicht, woEine Empfindung so spräche? Es sind Gemahldeder Empfindung von dritter fremder Hand; nie aberoder selten die unmittelbaren, ersten, ungeschminktenRegungen, wie sie Worte suchen und endlich finden.Der schöne Vollair'sehr Vers, sein Zuschnitt,Inhalt, Bilderwirthschast, Glanz, Witz, Philoso-phie ist er nicht ein schöner Vers? Allerdings !der schönste, den Man sich vielleicht denken kann,und >benn ich cln Franzose wäre, würde ich ver-zweifeln, hinter Voltaire Einen Vers zu machenaber schön oder nicht schön, kein Thcatervers! fürHandlung, Sprache, Sitten, Leidenschaften, Zweckeines (anders als Französischen) Drama, ewigeSchulchric, Lüge und Galimathias. Endlich Zweckdes Allen t durchaus kein griechischer, kein tragi-scher Zweck! Ein schönes Stück, wenn es auch eineschöne Handlung wäre, auf die Bühne zu bringen!eine Reihe artiger, wohlgekleidetcr Herren und Da-men schöne Reden, auch die schönste und nützlichstePhilosophie in schönen Versen vortragen Zu lassen!sie allesamml auch in elne Geschichte dichten, dieeinen Wahn der Vorstellung giebt, und also dieAufmerksamkeit Mit sich fvrtzicht! endlich das allesauch durch eine Anzahl wohlgeübter Herren undDamcN vorstellen lassen, die wirklich üuf Dekla-mation , Stelzen.Mtlg der Sentenzen und A'UßeN-wcrke der Empfindung, Beifall und Wohlgefallenanwenden das Alles könNctt vortreffliche und di»

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