ältere deutsche Dichter.
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in eigner Art neichgcbildet. *) Die Liebesgedichte,(Buhlereien, wie er sie nennt,) scheinen ihm ammeisten geglückt zu scyn; seine Äiyrtha ist so artiggind schön besungen, als kaum eine Doris undEhloris besungen worden-
Ohne Zweifel kennen Sie bereits einige Stückevon ihm, die Zinkgrcf, Bodmcr und Eschen-burg bekannt oder wieder bekannt gemacht haben;her feine Geschmack des letztgenannten hat sich vor-züglich an seine schönsten Stücke gehalten. **) In-dessen schlage man das Buch auf, wie es fallt; sostößt man in seinen weltlichen Gedichten, auf Ar-tigkeiten und Lieblichkeiten, in denen ihn auch inspateren Zeiten wenige übcrtroffen haben möchten.Ich thcile Ihnen den Brief mit, den ich vor sunf-
*) So ist z. B. die 3 o. Ode seines 2tcn Buchs, dieLüge, eine Nachbildung des herzlichen Stücks,das W a l t e r Ralrigh die Nacht vor seinemLode geschrieben haben soll: §0, 8oul , rlie d,o->clie's Auost; Ileli^nes 0--nicient koelr^ (Vol,2. x. 3 » 6 .) Die 3 ute Ode Ulysses und dieSyrene ist wörtlich das Gespräch:anä tlio (Ilelirs. Vol. t. p>. 512.) Die
.Kennzeichen eines glückseligen Le-bens Ilcl. Vol. i, p. 320. und dem Italieni-schen ist ungemein vieles sowohl in den Odenals Sonnetten nachgebilder.
**) Auserlesene Gedichte der besten deutschen Dichter,von Eschenburg, B. 3 . Braunschw» 1778.