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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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II. Andenken ein einige

drangtesten Lehr- und Ermabnungsvortrage recht ge-schaffen scheinet. Nicht nur der berüchtigte HansSachs; auch Burkard Waldis, der Freidank, derNenner und wer nichtk haben sich ldieses Sylben-maaßes bedient, daß ichs beinah den Hexameter dereilten Deutschen nennen möchte. Die Sprache un-sers Dichters ist der schwäbische Dialekt, der ihmzum Gebrauch desselben besondere Vorthelle giebt.Er wirst das der, die weg, und setzt ein d' hin,wie die Engländer: er zieht die Pronomina, einem,einen, die Supina, behütet, geachtet, ine i >n , ein, behüt, gcacht zusammen ; die Vor-schlagssylben ge, bc, zu macht er zum Vorschlägeb, g/ Z/ wie der lebendige Dialekt thut zehnAortheile mehr, die den Vers so gedrängt und voll,die Sylben und Bilder so leicht und übcrhinlausendmachen, daß wir mit unseren Sylbcnbau, wo jederVorschlag, jedes Vorwort, ein unwesentlicher, nurder Flexion wegen hinzukommcnder Thcil der Rede,wie ein großer Herr langsam einhcrschreitet, dagegenschlecht bestehen. Dorr zieht der Gedanke, oder dasGemahlde so leicht vorüber, als man sie spricht;ja auch im Bau und Maas der Sylben erscheintdadurch mehr Proportion und Zusammenordnung.In Lehrstellen, Sentenzen, kurzen Gleichnissen undGegensätzen ist daher auch unser Andreä besondersglücklich; so wie auch in komischen, witzigen Zügen.Doch ich will Ihrem Urthcil nicht vergreifen, undwähle also gleich das erste, ein sehr ernsthaftes Stückseiner Sammlung, Es sst auf den Tod einer Freun-din geschrieben, theilnehmend und voll edler Dich-tung: eine wahre Gloristcation derselben. Setzen

Sie Sich in diesen Zustand des Verfassers, wenn