23 c» II. Andenken an einige
Druck und in Verzierungen dies Zeitalter fast un-übertroffen finde. Man ahmte den alten Mönchs-gemahlden nach; aber mit viel Verstand und grosserAnschauung der Dinge, daher ich dies Zeitalter bei-nahe das em b l cm a ti sc he nennen möchte.
Unvermerkt sind wir also der Reformation nahegekommen;, und Sie verzeihen, daß ich von denberühmten Produkten unsrer Sprache, die eine kai-serliche Majestät betrafen, dem Theurdank,Weiß - Kunig u. f. gar nicht rede. Aus keinerandern Ursache, als weil ich, sie zu lesen, bishernicht Zeit gehabt habe; wie vieles überhaupt hatteich noch zu lesen! und wie manches Gelesene könnteick) cntbebren! Nächstens erwarten Sie etwas überdie Reformation; doch daß Sie für die Poesie janicht zuviel davon erwarten!-
Satyren, Verse u»b Schwanke sollte der Ma-terie nachgehn, was dies alles zur Refor-mation und Aufhellung des Geistesbeigetragen habe. Unglaublich frei , dreist und,kühn waren die damaligen Zeiten.