ältere deutsche Dichter.
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Zachariä dichtete in seiner Manier und Eschenburgnahm Gelegenheit, sein Andenken wenigstens in ei-nigen Proben zu erneuern; meinem Wunsche nachsollte, mit wenigen Ausnahmen, der ganze BurkardWaldis neu gedruckt werden. Seine Erzählung istso natürlich und leicht; er hat eine so schöne An-schauung der Dinge um ihn her; seine Sentenzen,die oft langer als die Fabeln sind, schütten einganzes Füllhorn von Lehren, Bemerkungen, Sprüch-wörtcrn, Erfahrungen aus, daß er schon als Eno-molog vor vielem Andern, was in unsrer Zeit ge-druckt wird, den Druck verdiente. Manche kleineSeite von ihm möchte ich lieber geschrieben haben,als große Geschichten und Lehrgebäude.
Wie wäre cs, wenn ich mich sogleich von Duc-kend Waldis unterbrechen und ihn diesen meinentrocknen Brief endigen ließe? Hier ist sein Buch;und damit ich keine Vorliebe zeige, möge die ersteFabel statt aller dienen.
Der Hahn findet eine Perle, und er erfreuetsich ihrer:
Er sprach: was thust du, edles Kleinod,in diesem unflathigen Koth?
Wenn dich ein reicher Kaufmann hätt',viel großer Ehr' er dir anthat,und würd' dich halten also hold,daß er dich fassen ließ in Gold.
Du magst aber nicht nutzen mir;so kann ich auch nicht helfen dir,und dir erzeigen ziemend' Ehr;