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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
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II. Andenken an einige

logen hat man auch daneben; und hinten beigcfügrist die niederdeutsche Urschrift selbst. Allerdings istdiese von sonderbarer Süßigkeit und Anmutb; fastohne gewöhnliche F'ickrcime fließen die Verse, wieein sanfter Strom; das Lustige, Naive, Poßicrlichewird in ihm siebenfach natürlich und lustig.

Aber, werden Sie sagen, ist dieses Gedichtdenn ein deutsches Produkt? ist? nicht eine Ucber-setzunt aus dem 'Altftanzysi^chcn, wie sein Verfasserselbst saget i Allerdings, Darauf lasse ich mich abernicht ein; gnug , wir sind im Besitz,, und kennenbisher kein französisches .Original, aus dem cs über-setzt wäre. Welche Nation sich des Werks anmaßet,beweise ihre Anmaßung, nicht durch Titel des oderjenes Romans, sondern durch Bekanntmachung desOriginals selbst. *) Fände sich auch ein solcherRoman (und ich wünschte, daß man sich um die indieser Streitsache genannten Gedichte Müde gäbe;)so bleibt meines Erachtens dem Alkmar oder werder Verfasser unsres Gedichts scy, immer nochsein ganzes Verdienst; er hat, da er übersetzte,wirklich gedichtet. Da ist auch keine Lücke, kein

Den von Sohl aus der Lübeckschcn Bibliothekherausgegebnen holländischen Reineke kenne ichnoch nicht. Nach denen von Gottsched gegebne»Proben scheinet er dem Französischen Originalnäher zu kommen; das wahre epische Kunstgerdicht bleidet indessen vor der Hand dennoch dasdeutsche» bis das Original selbst erscheinet.