altere deutsche Dichter.
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das in dieser Gattung je geschrieben werden konnte.Disputiere man von ve rn u n ft ma ß ig c r Er-höhung der Thicrcharaktere, wie weit siedem Fabulisten erlaubt oder versagt scy; das Geniespottet dieser unbestimmten Verbote. Es weiß durchinnere Regel, wie hoch cs den Charakter eines Thie-res oder Menschen hie und nicht dort, dort undnicht hie erhöhen könne, erhöhen müsse und dürfe.Diese innere Regel ist ihm Gesetz, und die Wir-kung auf uns ein sicherer Bürge. Die anmuthigeRuhe endlich, die in diesem ganzen Gedicht herr-schet, die Unmoralitat, ja sogar die Schadenfreudedes Fuchses, die leider zum lustigen Gange derWelt mitgebörct; sic machen das Buch zur lehr-reichsten Einkleidung eben dadurch, daß sie cs übereine enge, einzelne End-Moral erheben: denn eineEpopce oder Tragödie, die sich zuletzt in einen ein-zelnen Satz zusammenzöge, wäre zuverlässig arm undelcnh.
Dank also dem Hcldcndjchter des Fuchses, werer auch sey; Dank allen, die sich mit diesem Buchebemüht haben. Auch Gottsched wollen wir un-ter diesen nicht vergessen, so viel er bei seiner Ucbcr-setzung gefehlt haben möge. *) Seine Ausgabe hatdi s Gedicht wenigstens bekannt gemacht; die dabeigebrauchten Ev erd ingsc h e n Kupfer, Bau-manns moralischen Eommentar mit denen in ihmoft verkommenden Stellen alter deutschen Gnvmo-
') Heinrich von Alkmar Reineke der Fuchs, übersetztvon Gottsched, Leipzig 1752. in