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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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altere deutsch? Dichter.

21.;

Ucber eine Suche, die uns lieb ist, mag manHern reden; erlauben Sie also, daß ich hier etwasweit aushole.

Lessing hat gezeigt, daß die Bestandheitder TKicrcharaktere Thiere vorzüglich zu han-delnden Personen der Fabel empfehle. *) Er hatauch einen Vorschlag zu fortgesetzten äsopischen Fa-beln gethan, und davon Proben gegeben; er wußteaber selbst, daß dergleichen fortgesetzte, ja zu einergrössere» Eomposition zusammengeordnete Fabeln langstda und bei mehreren Völkern beliebt waren. Sic ken-nen die Indischen Fabeln Bidpai, die Wil-kins vor einigen Jahren aus der Ursprache bekanntgemacht hat. **) Diese waren vorher im Persi-schen , Arabischen, Griechischen und seitdem unterverschiedenen Namen in mehreren europäischen Spra-chen bekannt, und allenthalben mit Recht gepriesen;gegen unser» Reineke Fuchs find sie indessen nichtsals ein zusammcngereiheter Rosenkranz, oder viel-mehr eine Einschachtelung von Fabeln,, daeine in der andern steckt, so daß man zuletzt nichtweiß, wer erzählet? Die Morgenländer gingen aufdieses Kunststück eigentlich aus, und ich mag sie inihrem Geschmack nicht tadeln; darf aber auch nichtbergen, wie lieber mir Reineke, der Fuchs, sey.Hur ist alles fortgehende Epische Geschichte; nir-gend steht die Fabel stille; nirgend wird sie untcc-

Abhandlungen hinter feinen Fabeln.

") l'bk: Kitnpbsä«? c>k Visbnn-Lsrrna,

1767-