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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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ältere deutsche Dichter.

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die Schönheit der alten deutschen Muse nicht 'vor-deklamire. Sie ist bescheiden und züchtig; sie willnicht gelobt, aber verstanden, geschätzt und geliebtseyn.

Dabei wollen wir uns alle Hoffnung vergebenlassen, daß unsre jetzigen deutschen Fürsten, Kaiser,Könige, Herzoge, Grafen und Herren, wie ihreVorgänger und Urabncn, Gedichte machen sollen undwe'rden; die Zeit ist vorüber. Gnug, wenn sie ausdiesem Werk die Sinnesart und den Ruhm ihrerVorgänger und Urahnen kennen lernen; und dazukönnte für viele der edelsten Geschlechter im obenge-wünschten Commentar mancher Rath geschafft wer-den.

Mein heutiger Brief liefert Ihnen keine Poesie idenn was hülfe es, aus einem so reichen Gartenein paar welke, ausgcrupste Blümchen vorzuzcigcn?In einer schönen Sommermuße müssen Sic denreichen Garten selbst kennen lernen.

Ucber die langen epischest Gedichte dieses Zeit-alters werde ich Ihnen gar nichts schreiben. Diewenigsten habe ich gelesen; es hat mir zu ihnen Lustund Muße gefehlet. Dem Inhalte nach möchte ichsie gern, auch wo ibr Stoff aus fremden Sprachenentlehnt ist, in ihrem deutschen Geschmacke kennenlernen; und ich wünschte , (denn mein Brief isteinmal auf dem Wege des Wünschens) daß uns eindeutscher Treßan, angenehm und interessant wiedek Französische, eine Bibliothek dieser epi-

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