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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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11. Andenken an einige

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den zusammenzustimmcn scheint, für den achtenNachhall des uralten deutschen Bardits halten könnte.Die längeren, ich möchte sagen, ruhigern Sylben-maase scheinen viel spat.r in die Sprache gekommenzu scyn, theils durch die Eultur derselben mit demFortgange der Sitten, insonderheit aber aus frem-den , der lateinischen und Provcnzalsprache, wie wirbei den Dichtern des schwäbischen Zeitalters sehenwerden. Reine Reime also und eine Scansion nachunsrer Weise in diesen uralten Gedichten suchen zuwollen, wäre ganz außer Stelle und Drt, da wireinerseits die damalige Aussprache vieler dem Dtfriednoch fast unschrcibbaren Worte nicht wissen, andrer-seits die Poesie der Nordländer, den Skaldengesan-gcn zu Folge, auf einem freieren Wege der Asso-nanz, des Zusammentreffens der Töne einen raubenWohlklang suchte. Damit schließe ich die Mühenicht aus, die der Mönch Otfried seinem eigenenGeständnis; nach sich gegeben, mit Grieche» undRömern itti Sylbenmaas zu wetteifern. Er redetdarüber weitlauftig und mit ängstlichem Zwange;seine Arbeit selbst aber Zeiget, wie weit er darinngekommen, und was er geleistet.

Sv viel von den Füßen dieser uralten Ver-suche; lassen sie uns auch von ihrem Körper undGeist reden.

Die Sprache der Deutschen, wie wir sie inDkfried und seinen Nachfolgern finden, hat Trotz.ihrer noch undisciplinirten Härte, die zum Theilvon den unverkuchten Händen zeigt, die sie bearbei-teten, eine Macht, Fülle und Biegsamkeit, daß wir