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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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179
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ältere deutsche Dichter. 179

Dder wenn das Siegeslied über die Normanneranhcbt: *)

Einen König weiß ich,heißet Herr Ludwig,der gern Gott dienet,weil er's ihm lohnet.-

so fallen Ihnen nothwendig die alten Skaldengesnngeein, die wir in der nordischen Sprache noch haben.Ungleich dichterischer sind diese; (ohne Zweifel sindunsre alten Bardenüeder auch dichterischer gewesen,als die christlichen Mönchsversuchc cs seyn konnten;)der Nachklang jener tönt aber in diesen noch wieder.Auch im Lobge sänge auf den heiligen An-no, der von spaterer Zeit ist, kommen diese kleinenVerse altdeutscher Kraft und Kurze wieder, sobaldsich die Rede belebet: **)

O wie die Waffen klungen,da die Rosse zusammen sprungen,

Heerhörner tönten,

Blutbache strömten u. f,

daß man also diese Versart, die mit den einsplbi-gen Wurzeln der deutschen Sprache, und dem einsyl-bigen, biedern (Charakter der Nation, ohne Zweifelauch mit ihrem Gesänge, ihren Sitten und Gcber-

*) Schiller, 1. II. (Uebersetzt, S. LH. VIII.hg. 9 . dieser Sammlung.)

") Schilrer, l'. I. das letzte Stück des Bandes.M 2